Empathie - Skulpturen Andreas Kuhnlein
Installation_Pfr_Strasser_Langenfeld

Jahreskrippe in St. Peter und Paul

Seit längerer Zeit gab es den Wunsch, die in die Jahre gekommene Weihnachtskrippe in St. Peter und Paul neu zu gestalten. So fand sich ein Kreis von Personen, die mit viel Liebe, Geschick und Zeitaufwand begonnen haben, die Krippe mit neuen Figuren, selbstgenähten Kleidern und Hintergrundbildern zu einer „Jahreskrippe“ zu erweitern. Neben der Weihnachtsgeschichte werden im Jahreskreis weitere Feste bildlich dargestellt, um uns das Heilsgeschehen auch im Bild näher zu bringen – ausdrücklich mit Bezügen zur aktuellen Geschichte unserer Kirche und Umwelt.

Zum Fest der Darstellung des Herrn am 2. Februar 2022 wurde das zweite Bild fertiggestellt, bei dessen Interpretation uns der Text von Edith Wassermann hilft.

Bereits seit Palmsonntag (10.April 2022) konnte das Bild zum Abendmahl am Gründonnerstag meditiert werden. Neben dem aufgestellten Text (siehe Foto) gibt es auch durchaus vom Üblichen abweichende Anregungen zur Auseinandersetzung mit der Gestalt des Judas, die Edith Wassermann diesem Bild mitgibt.

Seit der Osternacht zeigt die Jahreskrippe eine Interpretation der Auferstehung mit dem Schwerpunkt auf den ersten Zeugen – den Frauen aus dem Jesus-Kreis – zu der Edith Wassermann einen Text verfasst hat. Einen ähnlichen Gedanken verfolgt Pfr. Strasser-Langenfeld in seiner Osterpredigt, die wiederum in Zusammenhang mit der Osterkerze 2022 in St. Peter und Paul steht.

Zu Pfingsten gibt es eine neue Szene: Die Apostel sprechen am Pfingsttag – erfüllt vom Heiligen Geist – in allen Sprachen, so dass jeder sie versteht. Schwierig ist natürlich, den unsichtbaren Hl. Geist in einer solchen Szene „sichtbar“ zu machen. Es ist die Beziehung zwischen den Menschen, in denen der Hl. Geist erlebbar wird. Doch schauen Sie selbst! Edith Wassermann hat einige Gedanken zum Pfingstereignis aufgeschrieben.

Fotos: Uschi Kneidl / Edith Wassermann / Norbert Laux