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Ecuadorhilfe „Casa del Sol“

Liebe Grünwalder Freunde vom „Casa del Sol“!

Es ist kaum zu glauben, aber unsere Mitarbeiterinnen Vicki, Jenny und unsere freiwillige Helferin Maria aus München haben es jetzt gesehen und beschrieben: Luis Fernando aus unserer Kindertagesstätte lebt mit seiner Mutter in einer Garage, im hinteren, abgetrennten Teil. Kein Fenster, dafür Abflussrohre, die an den Wänden entlang durch den Raum gehen. Es ist feucht, stickig und kalt und riecht nach Benzin und Auspuffgasen. Wasser gibt es aus dem Wasserrohr an der Wand und für die Toilette einen Eimer. Mutter und Kind haben nur ein Bettgestell ohne Matratze und etwas geschenkte Kleidung. Kein Kochherd, kein Topf, kein Geschirr, keine Lebensmittel.

Kein Tourist wird je bemerken, wie Luis Fernando und viele, viele Kinder in diesem Land leben müssen. Die Armut in Ecuador ist eine „Hinterhof-Armut“, auch bedingt dadurch, dass es auf den Bergen, sobald nachts oder in der Regenzeit die Sonne fehlt, sehr kalt wird. Quito liegt immerhin auf 3000 Meter Höhe. Also verkriecht man sich in den Höhlen.

Als ich noch in Ecuador lebte, hat man mich oft gefragt: „Wie können Sie mit solcher Armut leben?“ Und ich habe geantwortet: „Indem ich versuche, diesen Menschen zu helfen.“ Und so kommt es, dass ich mit Hilfe der Grünwalder Spender seit vielen Jahren zur Linderung der Armut unserer Mütter und Kinder beitragen kann. Dafür ein besonderes „Garcías“!

Begonnen hat die Hilfsaktion vor 25 Jahren mit meinem ersten „Heimaturlaub“, als ich dem damaligen Pfarrer Oelschlegel von Maria Königin von der Not in Ecuador erzählte. Seine erste Spende war zugleich der Anfang einer Patenschaft für die erste Kindertagesstätte vom Projekt „La Casa del Sol“. Pfarrer Oelschlegel ist uns immer treu geblieben, selbst noch durch die letzte Spendenbitte anlässlich seiner Beerdigung. Mit Trauer und Dankbarkeit möchte ich hier seiner gedenken. Auch die Kinder und das Personal haben im gemeinsamen Gebet an ihn gedacht. Er wird uns immer als der liebenswerte für alle Nöte und Sorgen offene Priester und Wohltäter in Erinnerung bleiben.

Sind Sie neugierig auf unsere Arbeit geworden? Wollen Sie uns unterstützen?

Unser Pfarrbüro hilft Ihnen gerne weiter.

Heidi Schäfer

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