Installation_Pfr_Strasser_Langenfeld
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Installation von Pfr. Eugen Strasser-Langenfeld und Diakon Günter Bacher

In einem Festgottesdienst wurde der neue Pfarrverbandsleiter Eugen Strasser-Langenfeld  als Pfarrer von St. Peter und Paul sowie als Pfarradministrator von Maria Königin am Kirchweihfest am 15.10.2017 von Dekan Walter Wenninger in sein Amt eingeführt. Gleichzeitig wurde auch der am 07.10.2017 von Erzbischof Reinhard Kardinal Marx zum Diakon geweihte Günter Bacher offiziell mit seiner neuen Aufgabe als Diakon  im Pfarrverband Grünwald betraut. Im Anschluss an den Gottesdienst waren alle zu einem gemeinsamen Essen bei wunderbarer Herbstsonne im Pfarrsaal und Garten von St. Peter und Paul eingeladen.

Hier einige Impressionen des Festes (Fotos: Kornelia Banasik) und darunter der im Isaranzeiger erschienene Bericht von Stefani Eisele.

Herzliche Begrüßung für Pfarrer Strasser-Langenfeld

Feierliche Einsetzung durch Dekan Monsignore Wenninger entsprechend der erzbischöflichen Urkunde mit anschließendem festlichem Empfang im Pfarrheim von St. Peter und Paul

Umringt von den Fahnenträgern der Grünwalder Vereine und dem Trachtenverein von Bad Reichenhall strahlte Monsignore Dekan Wenninger: „Ich freue mich, daß man sich im Pfarrverband in Grünwald kennt und Kirche ein Gesicht hat.“ In herzlichem Dank blicke er zurück auf die Verabschiedung von Pater Anton Lötscher OMI, der den Pfarrverband zusammengeführt habe. Jetzt begrüße er Pfarrer Strasser-Langenfeld und Diakon Günter Bacher.

Daraufhin wurde es feierlich durch die Verlesung der erzbischöflichen Urkunde. Dabei nahm unser Dekan dem neuen Leiter des Pfarrverbands, Pfarrer von St. Peter und Paul und Pfarradministrator für Maria Königin sowie Vertreter der Kirchenstiftung das Versprechen ab, nach dem Kirchenrecht die Vertretung des Bischofs zu übernehmen und in enger Zusammenarbeit sich der Mission, Liturgie und der caritativen Pflichten anzunehmen. Pfarrer Strasser Langenfeld versprach das Priesteramt auszuführen, die Gemeinde zu leiten, den Glauben zu verkünden, die Sakramente zu feiern, für die Gemeinden zu beten, sich um die Bedürftigen zu kümmern, den Glauben zu praktizieren und an den Treffen auf Dekanatsebene mitzuwirken.

Damit konnte Dekan Monsignore Wenninger ihm feierlich die Schlüssel der Pfarrkirche überreichen.

Auch unser neuer Diakon versprach den Bischof zu unterstützen, mit der Kirche zusammenzuarbeiten und den Glauben zu überliefern. Mit Gottes Segen wurden somit beide in die neue Verantwortung für die katholischen Gemeinden in Grünwald eingesetzt.

Pfarrer Strasser-Langenfeld übernahm von dort die Verantwortung für die Leitung des Gottesdienstes. In seiner Predigt lobte er Kirchweihnudeln, Gans, Kirtabier als Ausdruck eines sehr ästetischen Katholizismus. Es verdeutliche was Kirche sein solle und doch so oft nicht ist:

Kirche stehe für Einheit und trotzdem ist die Christenheit gespalten. Wie unser Papst glaube er an die richtige Orientierung im gemeinsamen Gebet: „Sprecht mit dem Herrn, dann geht voran“ zitierte er ihn.

Heilig soll die Kirche sein, also glaubwürdig und ehrlich. Skandale dürfe man nicht herunterspielen oder unter den Teppich kehren.

Katholisch, also allumfassend solle die Kirche sein, nicht ausgrenzend. Sie spreche von Erbarmen und sei doch hart, könne schwer mit Brüchen umgehen und verurteile Menschen, die nicht ins Schema passen.

Die Gefahren für den Glauben sehe er im bewusstlosen Leben über was wir den Aposteln verdanken. Der Ignoranz, dem Atheismus und anderen Religionen setze er etwas entgegen, was er in Weihnachten und Ostern finde:

Die Identität liegt für ihn im Geiste von Weihnachten im „heruntergekommenen“ Gott, der zu den Ausgegrenzten geht, sie zurückholt, aufrichtet und selbst die sich als „ganz oben“ sehen und doch suchen, holt er herab in ein Leben, das ganz Gott zugewandt ist. Gott zeigt Respekt vor unseren Lebensgeschichten und ist doch ein „obdachloser“ Gott ganz nach dem Bibelwort: „Er kam in sein Eigentum und die Seinen nahmen ihn nicht auf.

Pfarrer Strasser-Langenfeld findet die Glaubensidentität zum zweiten in der Osterzeit. Gottesdienst geht nirgendwo sonst so zu Herzen, hat Folgen und läßt doch Geborgenheit spüren. In der Spiritualität findet auch Leiden seinen Platz und wird Teil eines Weges zur Reife. Wo man in der Dunkelheit nicht mehr Licht sieht, tritt ein Gott auf, auf den Verlass ist – trotz Verfolgung – gibt allem einen Sinn – kämpft er für die Würde des Menschen.

Gott zeigt uns wer wir wirklich sind, was unser Auftrag ist und wer davon profitiert. Die Welt erfährt Erlösung direkt von Gott und darauf wollte unser Pfarrer Strasser-Langenfeld anstoßen, in der Mahlgemeinschaft und anschließend mit allen die gekommen waren.

Feierlich war der Gottesdienst mit Chor und Orchester, viel Weihrauch, Fahnen, Trachten, Ministranten und einer voll besetzten Kirche. So eine Amtseinführung braucht seine Zeit und so waren alle rechtschaffen durstig und hungrig, die sich bei dem himmlischen Wetter ins Pfarrheim begaben um beide neuen Würdenträger in Grünwald herzlich zu begrüßen. Begleitet durch Einlagen des Chors sprachen der Stellvertreter des ersten Bürgermeisters Stefan Weidenbach, der Pfarrer der evangelischen Gemeinde Christian Stalter sowie die Vertreter der Vereine und Verbände.

Besonders freute sich Pfarrer Strasser-Langenfeld, dass Familie und Freunde aus allen seinen bisherigen Lebensetappen gekommen waren. Wir wünschen unserem neuen Pfarrer und Diakon Bacher ein herzliches Willkommen in ihrem neuen Wirkungskreis.

Stefani Eisele

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